Adventskalender am 1.12. – Weihnachten – so ganz unperfekt genießen
Von PetraSchuseil | 1.Dezember 2012
Eines ist sicher: es wird auf jeden Fall hektisch! Wie jedes Jahr zur Adventszeit. Langweilig wird es sicher nicht, vielleicht eher mal langsam. Ganz sicher laut und manchmal eng. Was auch immer Sie tun: Die Termine werden sich drängen, die Einladungen sich türmen und die Vorbereitungen kein Ende nehmen. Es wird gebastelt und gebacken. Geprobt und auswendig gelernt. Geschenke gekauft in überfüllten Läden und abends eingepackt mit schönem Papier und Schleife. Man selbst putzt sich heraus und bereitet sich vor. Alles muss „sitzen“ für die Festtage. Komme was da wolle!
Ab Januar haben wir dann wieder Luft und Zeit. Als wenn ein Luftballon platzt. Paff.
Deshalb halte ich heute ein Plädoyer für die unperfekte Advents- und Weihnachtszeit. Ich Perfekte! Ich Hundertpozentige! Alles soll schön sein inklusive Bio-Gans natürlich!
Ich werde mich richtig anstrengen müssen, dieses Plädoyer für ein unperfektes Weihnachten zu halten. Seien Sie neugierig. Ich bin es auch ![]()
Die Geschenke: Sparen Sie sich den Einkaufsstress. Ich empfehle erstens: Zeitgeschenke. Verschenken Sie gemeinsame Zeit. Zeitgeschenk für eine Freundin: Eine Aroma- oder Thai- oder Fussmassage. Zeitgeschenk für die Eltern: Ein Ausflug ins Grüne mit Picknick und Champagner. Ein Zeitgeschenk für die Schwester: ein Stadtbummel mit Einkauf ihrer Lieblingstasche (die 100ste). Ein Zeitgeschenk für den Enkel oder den Neffen: Eine Nacht-Schneeschuhwanderung in den Bergen. Ein Zeitgeschenk für den Gatten: Eine Flugstunde im Cockpit vom A380.
Unperfekt finde ich außerdem: Ich kaufe mir mein Geschenk selbst und lege es meinem Mann für mich unter „den Weihnachtsbaum“. Apropos ….
Der Weihnachtsbaum
Ich will Ihnen ja den Waldspaziergang und das Baum-selber-fällen nicht madig machen. Aber muss die Tanne wirklich dran
glauben für das kurze Weihnachtsglück? Unperfekt ist: Kein Baum. Es gibt lustige Alternativen. Freunde von mir stellen etwas sehr Bürstiges, Struppiges in knallgrün auf (Okeee, gefällt mir auch nicht wirklich). Ein paar Tannenzweige tun’s auch – mit einer Weihnachtskugel dran.
Die Weihnachtsdekoration
Wie es in den Geschäften blinkt und glitzert. Wir werden eingeladen, wunderschöne Dinge zu kaufen für den perfekten Gabentisch und den festlich dekorierten Esstisch. Auch ich stehe mit leuchtenden Augen vor der Dekoration und stelle mir vor, wie festlich doch alles aussehen wird. Unperfekt ist: Teelichter in allen möglichen, schönen und hässlichen Behältern aufstellen und leuchten lassen. Die Weihnachtskugeln vom Vorjahr auf einen Teller drapiert oder in eine Vase gesteckt. Schon glitzert die Weihnachtsstube.
Die Weihnachtspost: fällt aus … Denken Sie nur an den Papiermüll. So schön die Karten auch sind! Wie wäre es mit einer Spende für ein lokales Projekt?
Das Weihnachtsessen: Ich werde mal nicht die Gans bzw. die Gänsebrust brutzeln und auch keine Würstchen heiß machen. Welches Rezept wollte ich schon immer mal ausprobieren? Ich könnte doch mal in meinen Kochbüchern stöbern. Sie bekommen Gäste und müssen planen? Wie wäre es, wenn jeder etwas mitbringt: Zum Beispiel unter dem Motto: Wie schmeckt Weihnachten? Oder: Wie schmeckt die Liebe?
Die liebe Familie: Sagen Sie Ihrer Familie, was Sie sich wünschen. Die meisten wollen faul sein, ein bisschen spazieren gehen, den ganzen Tag fernsehen oder neue Spiele ausprobieren. Sie wollen sich aufs Sofa legen und ein Buch lesen? Mehr nicht? Bleiben Sie auf Ihrer Couch.
Ich kenne eine Familie, die verbringen den ersten Feiertag alle miteinander im Pyjama. Ist das nicht eine herrlich verlockende Vorstellung?
Bleiben Sie mit Ihrem Liebsten doch einfach im Bett und verfrachten die Kids zu den Großeltern. Geht nicht? Dann vielleicht zu den Freunden und am nächsten Tag übernehmen Sie die Kinderaufsicht und Ihre Freunde bleiben im Bett?
Die liebe Zeit: Eins weiß ich sicher: Irgendetwas kommt immer anders als gedacht: Kalkulieren Sie den Streit mit Oma ein. Den Schnupfen ihrer Tochter. Ihre Hormone, die Meckerphase Ihres Sohnes. Es wird schneien oder die Sonne scheinen, die Bratäpfel werden nicht so schmecken wie Sie sich das dachten und die Gans zäh oder trocken.
Gleiten Sie mit der Zeit und Ihrem Lebenstempo wie ein Schlittschuhfahrer auf dem Eis und drehen Sie Pirouetten (macht übrigens ganz viel Spaß das Schlittschuhlaufen!). Mal geht’s gemächlich, dann wieder rasant.
Und wenn etwas schief läuft: Nehmen Sie es wie es kommt! Alles nicht so schlimm! Fehler sind erlaubt. Morgen haben Sie eine zweite oder dritte Chance, unperfekt zu sein.
Geht alles nicht nicht? Dann pfeifen Sie nur mal heute auf Ihren Perfektionismus!
Haben Sie eine andere Idee, um eine unperferkte Weihnachtszeit zu gestalten? Vielleicht haben Sie viel bessere Ideen als ich. Dann schreiben Sie mir doch und helfen mir auf die Sprünge. Ich kann da sicher noch einiges lernen in Sachen „unperfekt sein“.
Verstecken mag ich hinter diesem Türchen am 1. Dezember: Die Sinnierkarten „sich selbst führen“.
Wenn Sie dieses Adventsgeschenk interessiert: Schreiben oder kommentieren Sie bitte heute am 1.12. im Kommentarfeld oder schicken Sie . Morgen wissen Sie, ob Sie mit den Sinnierkarten experimentieren können. Die oder der Glückliche wird hier morgen bekanntgegeben und erhält eine Mail. Viel Glück.
Topics: Freizeit, Freunde und Familie, Glück, selbstbestimmt! | 29 Kommentare »
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1.Dezember 2012 um 09:49
Ich habe dieses Jahr den “unperfekten” Adventskalender fürs Kind (fast 10)erfunden. Nämlich: weniger reicht auch.
Vor ein paar Jahren hatte mein Sohn einen Holzzug, der liebevoll gefüllt wurde und dann hat die Oma ihm immer noch einen Kalender mit vielen Päckchen gemacht und irgendeiner brachte dann noch einen gekauften mit Schokolade.
Später wollte er dann die Playmobil/Spielzeug/Sowieso-Kalender. Das ist jetzt out. Außerdem sind die furchtbar teuer. Also wollte ich natürlich liebevoll individuelle Päckchen packen.
Gestern stellte ich fest, dass heute schon der 1. Dezember ist (unbewusster Unperfektionismus). Ich setzte auf die Oma. Aber die hat auch nichts geliefert dieses Jahr. Schlechtes Gewissen, schlechtes Gewissen… soll ich noch eben einkaufen und die Nacht durchbasteln?
Gestern Abend kam das Kind dann freudestrahlend !!! mit einem gekauften Schoko-Adventskalender vom Opa an. “Morgen darf ich das erste Türchen aufmachen.” Hmm… der vermisst ja gar nix.. Elternliebe kann man nicht in Päckchen packen.
Das Kind möchte einfach nur jeden Tag ein Türchen aufmachen – nicht jeden Tag der Mutter dafür danken, dass sie spätabends noch hübsche Geschenke und Lieblingsleckerlis gekauft hat und alles mit eigener Handarbeit einzeln eingekauft und beschriftet hat.
Liebe Grüße,
Tanja
1.Dezember 2012 um 09:50
Ach so – und natürlich möchte ich die Sinnierkarten haben
Ich hab doch letztes Jahr bei Heides Charity-Auktion die “Kostprobe Führung” ersteigert. “Sich selbst führen” ist eines meiner Lieblingsthemen!
1.Dezember 2012 um 11:23
Hallo,
.
)
unperfekte Weihnachten feiere ich schon lange. Und jedes Jahr ist etwas anderes unperfekt! Natürlich gibt es auch bei mir Dinge, die ich in einer bestimmten Art machen oder haben will, ein bisschen Dekor, leckeres Essen, nette Post. Und wenn es klappt und sich ergibt, ist es schön, und wenn nicht, dann auch
In diesem Sinne, eine kuschelige Adventszeit (vielleicht in diesem Jahr für mich mit Sinnierkarten?!
wünscht
Petra
1.Dezember 2012 um 11:25
Eigentlich genau das Fest, das ich mir wünsche. Ich – aber es ist auch das Fest der Familie. Habe ich den Mut, vor allen anderen meine “nicht-perfekt-sein” einzugestehen und ihr “nicht-perfekt-sein” zuzulassen?
Ein Weihnachtsfest für Mutige, Tolerante, Ehrliche …
Ob ich dazu gehören werde??
1.Dezember 2012 um 11:49
unperfekte Weihnachten: eine klasse Idee! Das erspart viel Stress und macht das Weihnachtsleben etwas leichter!
Was ich mir zur Gestaltung von unperfekten Festtagen vornehme: an Weihnachten keine Arbeit im Koffer mitnehmen, keine Emails lesen oder beantworten, mal nicht online sein, sondern das Fest entspannt geniessen! Tempo raus, Genuss rein!
1.Dezember 2012 um 12:02
Zeitgeschenke finde ich eine wundervolle Idee!
Und überhaupt: an Weihnachten faul sein, essen, lesen, schlafen und ziellos rumpuzzeln – das gefällt mir und versöhnt mich ein bisschen mit diesem Fest (das ich ohnehin nicht besonders mag, komme ich doch aus einer klassischen “Weihnachtshasser-Familie”).
Bereits nach dem zweiten Weihnachtsfeiertag habe ich keine Lust mehr auf Weihnachtsdekoration. Dafür muss bei mir kein Baum dran glauben. Ich werde eine kleine “Weihnachtsinsel” aus Zweigen und Weihnachtsgedöns kreieren. Ganz spontan und ungeplant.
Ich glaube, ich werde diesen Artikel als Anregung nehmen, meinen Wunsch nach Einfachheit (und Unperfektheit) einfach auszuleben.
Vielen Dank dafür!
Herzliche Grüße
Sabine
PS.
Die Sinnierkärtchen fände ich auch toll. Mal gucken, ob ich mein unperfektes Weihnachten mit perfekten Sinnierkarten aufmöbeln kann ;o)
1.Dezember 2012 um 14:53
Hallo, liebe Petra,
na, DU weisst es ja längst, wie mein Thema heißen wird: Von Sehnsucht, Sinn – und der Großartigkeitsfalle. Ich sass dermaßen lange in der Ich-muss-einen-perfekt-grandiosen-Blogbeitrag- schreiben-Falle fest, dass ich, haha, Supertipp!, gar nicht dazu gekommen bin, mich um perfekte Adventsdeko oder sonstige”Perfektionen”zu kümmern.
Vielleicht macht es ja Sinn, nen Hauch perfekter für SICH SELBST zu sorgen: für Eigenzeit, Träumzeit, Nichtsnutz(en)zeit. Klein und bescheiden anfangen mit der Eigenzeit!, sagt Eine, die mal wieder unter “Grandiosem” gar nicht anfangen mochte. Seufz! Ich werde mich weiter darin üben! Ich versprech’s!
Liebe Grüße
Maria
1.Dezember 2012 um 16:41
Unperfekte Weihnachten feiern wir schon ziemlich lange. Geblieben sind Karten schreiben (und erhalten glücklicherweise!), Weihnachtsbäumchen und festliches Essen. Dazu gibt es drei ruhige, stressfreie Tage ohne Hin- und Hergereise und ohne Verwandtenbesuche. Telefonieren ja, ansonsten wandern, spazieren gehen, schmökern und alte Filme gucken, schlafen, Leckereien schlemmen und sich´s wohl sein lassen. Einmal im Jahr drei Tage lang und dieses Jahr sogar vier, denn Heiligabend fällt auf einen Montag
Hach, herrlich und darauf freue ich mich total – ein kleiner Urlaub mitten in der Familie!
Karten schreiben – ja, liefert Papiermüll. Aber ich verschicke gerne schöne Karten, nicht nur zu Weihnachten, und ich erhalte auch gerne welche. Es hat etwas Besonderes. Und, mal ehrlich, was hat mein Kunde davon, wenn ich für Projekte spende? Selbst nichts, die Wertschätzung dem Gegenüber “Kunde, FreundIn, VerwandteR” geht dabei verloren, denn es fehlt m. E. n. der persönliche Bezug. Daher mein Plädoyer: Leute, schreibt Karten und verschickt sie postalisch – vor allem, wenn ihr selbst Freude am Erhalt ebensolcher habt!!!
Weihnachtskarten stehen bei mir bis zum 06. Januar auf der Fensterbank und ich erfreue mich so daran. Vielleicht geht es einigen anderen Lesern ähnlich?
Einen frohen 1. Advent wünsche ich
Silke Bicker
1.Dezember 2012 um 16:45
Liebe Petra,
Machen wir es uns dort, wo es möglich ist, einfacher.
danke für Deinen guten Impuls. Lässt sich auf das gesamte Leben übertragen!
Herzlichen Gruß
Huberta
1.Dezember 2012 um 17:20
Unperfekte Weihnachten gibt es bei uns schon recht lange. Mit drei Söhnen muss man auf perfekte Weihnachten verzichten ob man will oder nicht. Diese Jahr werde ich sogar auf meine geliebte Weihnachtspost verzichten, das fällt mir schwer. Wünsche einen schönen Advent.
P.S.: Die Sinnierkarten würde auch ich gerne gewinnen.
1.Dezember 2012 um 20:16
Unperfekt – ja gerne! Aber meistens macht es mir dann doch einfach Spaß, selbst den Adventskranz mit Grün aus dem Garten zu binden (so wie heute). Und vermutlich werde ich auch in diesem Jahr wieder Freude daran haben, bunte Karten zu verschicken. Und zwar nicht nur mit Floskeln, sondern für jeden Adressaten handgeschrieben mit persönlichen Worten. Und nicht aus Perfektionsdrang, sondern einfach aus Freude werden wir auch in diesem Jahr wieder einen schönen Weihnachtsbaum schmücken. Die Adventszeit und Weihnachten erfreuen halt einfach mein kindliches Gemüt
.
Allerdings war es früher schon manchmal so, dass ich inmitten des Berufsstresses gegen die Weihnachtsbesuche bei Eltern und Schwiegereltern mit stundenlanger Autofahrt ansah. Jetzt wäre ich so froh, wenn ich sie noch besuchen könnte …
1.Dezember 2012 um 20:55
Einen schönen guten Abend an alle, die bisher hier geschrieben haben. Es gab auch die eine oder andere Mail und bei Facebook viele Reaktionen, die mich freuen. Ich komme nochmals zu jedem einzelnen Beitrag zurück. Schönen Abend und einen schönen ersten Advent an dieser Stelle. Herzlicher Abendgruß
2.Dezember 2012 um 00:06
[...] hat in ihrem gestrigen Blog-Artikel für unperfekte Weihnachten plädiert. Dieser Ansatz (der mir übrigens sehr gefällt) lässt sich auch auf das Verschicken von [...]
2.Dezember 2012 um 12:25
Liebe Tanja, zuerst mal SORRY. Ihr schöner Beitrag ist im Spam gelandet. Da hab ich ihn erstmal rausgefischt heute Morgen. So schön ihr Beitrag! Vor allem die “Elternliebe kann man nicht in Päckchen packen”. Jawohl! Ich freue mich mit Ihnen, dass Opa dann doch noch mit dem Schoko-Adventskalender das schlechte Gewissen beruhigt hat. Und der Sohnemann ist happy
. Mal sehen, wer die Sinnierkarten geschenkt bekommt. Jetzt erstmal die Lostrommel vorbereiten. Schönen ersten Advent für Sie.
2.Dezember 2012 um 12:28
Liebe Petra, wunderbar, dass Sie unperfekte Weihnachten schon lange feiern. Für mich wird es von Jahr zu Jahr unperfekter oder sagen wir “einfacher” und “authentischer”. Wie Sie mag ich ein bisschen Deko, leckeres Essen, nette Post aber eben alles in meinem Tempo. Und Weihnachten kuscheln mein Mann und ich auf der Couch und lesen. Bis später … die Lostrommel rühre ich schon
2.Dezember 2012 um 12:33
Liebe Sonja, der Mut hat Sie “angepiekst”
Ich sage mal so: Schritt für Schritt zum unperfekten Weihnachtsfest. Zuerst will man vielleicht auf den Baum verzichten, dann einen ganzen Tag auf der Couch verbringen und verbringt den zweiten Tag noch mit der Familie beim Spaziergang. Zum Mut gehört auch Sanftmut … laden Sie Kopf, Herz und Bauch ein um Ihr ganz eigenes Weihnachten zu schaffen. Ich wünsche Ihnen dafür … Mut 
2.Dezember 2012 um 12:35
Lieber Herr Funke, genau so! Keine Arbeit im Kopfer (wollte ich schreiben und lasse ich so) … keine Arbeit (im Kopf und) im Koffer … unperfekt darf’s sein. Viel Freude beim Genießen und mit Ihrem ganz eigenen Tempo.
2.Dezember 2012 um 12:42
Hallo liebe Sabine, das ist neu für mich: eine Weihnachtshasser-Familie. Davon kenne ich ganz wenig, aber ich bin wirklich neugierig dieses Jahr, wie andere feiern, was anderen wichtig ist, worauf sie verzichten können. Ich komme aus einer klassischen Weihnachtsfeier-Familie … da braucht es einige Jährchen das eigene “Fest” zu gestalten.
Je mehr wir uns unser ganz eigenes Tempo erlauben rund um dieses “alte Fest”, umso schöner wird’s. Und mir geht es inzwischen ähnlich, dass ich zumindest gleich nach Weihnachten keine Weihnachtsdeko mehr mag und schnell wegräumen werde. Unperfekt = einfach – gefällt mir sehr! Die Lostrommel füllt sich …
2.Dezember 2012 um 12:46
Liebe Maria, ja, ist schon erstaunlich, gell
? Ich musste schmunzeln. Ich freue mich schon auf Deinen Beitrag und bin sehr gespannt und neugierig. “Perfekter für sich selbst zu sorgen” – da stimme ich ein ins “Lied” und ergänze mit Eigen-Sinn. Dieses Wort ist mir diese Tage begegnet. Dazu muss ich auch bald schreiben. Eigensinnig sein. Das will ich und dazu inspiriere ich.
Die Eigenzeit, Träumzeit, Nichtsnutzzeit kommt ja bekanntermaßen immer zu kurz … Weihnachten ist so ein Fest, wo es mir besonders leicht fällt faul zu sein. Denn ich weiß: Fast alle haben frei, faulenzen, lesen … bis auf die wenigen, die Dienst schieben müssen. Da passen doch die Sinnierkarten PERFEKT … ab in die Lostrommel … bis später.
2.Dezember 2012 um 12:57
Hallo liebe Silke, stimmt: 4 Tage haben wir dieses Jahr zum Faulenzen und lesen und schlemmen. Herrlich. Ich freue mich wie Sie darauf.
Jaja. Die Weihnachtspost. Ich stecke im Dilemma. Mir gefällt es, wenn ich schöne Weihnachtskarten bekomme, ganz persönlich an mich geschrieben. Und ich suche noch für den einen oder anderen eine schöne Karte, die ich verschicke. Unperfekt ist eben, wenn ich mir daraus keinen Stress mache. oder mich verpflichtet fühle. Wenn ich mal keine Lust habe Karten zu schreiben, dann gibt’s eben keine. Spenden kann ich so oder so. Im Nächsten Jahr dann vielleicht wieder Weihnachtskarten? Es sieht schön aus die Reihe der Weihnachtskarten auf der Fensterbank und doch denke ich an den Papiermüll, autsch.
Huberta macht heute in ihrem schönen Beitrag Lust auf Weihnachtskarten schreiben. Ich hab ja noch ein bisschen Zeit … Ich denke mal, es geht vielen Lesern so wie Ihnen, die sich an den Karten bis zum 6.1. erfreuen. Genießen Sie den 1. Advent. Herzlich vom Zürichsee.
2.Dezember 2012 um 12:57
Liebe Huberta, bin dabei … beim einfacher machen
…
2.Dezember 2012 um 12:59
Hallo Dorothee, der Verzicht auf die Weihnachtspost klingt irgendwie traurig und so als wenn Sie gar nicht verzichten mögen. Vielleicht gibt’s ja über Hubertas Artikel heute noch einen neuen Impuls und Ansatz? Ich bin mir sicher! Die Lostrommel füllt sich …
2.Dezember 2012 um 13:13
Liebe Frau Mardorf, danke für Ihre Freude an der Adventszeit und dass Sie heute gerne ihre Eltern bzw. Schwiegereltern besuchen würden. Ja, was ist, wenn sie mal nicht mehr da sind? Machen wir uns dann Vorwürfe oder haben wir es gut mit ihnen gelöst die Weihnachtszeit, weil sie auch gerne allein sein mögen? Die einen sind gerne mit ihren Eltern zusammen, die anderen fühlen sich verpflichtet. Ein Gedankenanstoss, für den ich Ihnen dankbar bin und sicher auch so manche LeserIn.
Unperfekt ist für all diejenigen, die sich Stress machen mit dem Fest und einfach auch zu müde sind, lange Autofahrten zu unternehmen … je nach Alter könnte sich das unperfekte Weihnachten verändern. Vielleicht ändert es sich auch von Jahr zu Jahr: wie verbringe ich Weihnachten? Mal mag man Kindliches ausleben, dann wieder gar nicht. Unperfekt ist ja eben auch, so wie es kommt: genießen, gestalten, lassen oder feiern. Die liebe Weihnachtspost soll Freude machen, so wie Sie es hier schildern. Gefällt mir sehr, dass Sie es gestalten, so wie es Huberta heute in ihrem Artikel vorschlägt.
2.Dezember 2012 um 14:27
In so manchem Keller stehen Sie herum. Die besten – und sowas von unperfekten – Weihnachtsbäume, die es gibt: alte Fahrräder. Eins ein wenig vom Staub befreit und ins heimelige Wohnzimmer gestellt, üppig geschmückt und mit dem weihnachtlichen Bling-Bling behängt, gibt eines der unperfektesten Weihnachtsbäumchen, die mensch sich vorstellen kann. Und ist noch dazu wiederverwendbar. Und auch noch im doppelten Sinne …
2.Dezember 2012 um 14:28
Aus der Lostrommel erhält Sonja Thauerböck die versprochenen Sinnierkarten “sich selbst führen”. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit den Sinnierkarten: Sie können zum Beispiel jeden Morgen eine Frage ziehen und abends eine Impulskarte lesen zur Inspiration. Ich bestelle die Karten bei sinnieren.de. Von dort werden sie direkt zu Ihnen geschickt. Schöne Adventszeit wünscht Petra Schuseil
2.Dezember 2012 um 14:29
Und wer die Sinnierkarten jetzt gleich bestellen mag, kann mit dem Gutscheincode SINNPSC11 5 Euro sparen
… klicken Sie zu http://www.sinnieren.de
3.Dezember 2012 um 08:06
Guten Morgen Herr Manthey, mir gefällt Ihr Motto auf Ihrer Seite und dass Sie sich “Entwicklungsbeschleuniger” nennen
… jaaaaa von so einem Fahrrad-Weihnachtsbaum hätte ich gern das Foto … kommt dann in meinen Blog. Guten Start in die Woche. Herzliche Grüße nach VS.
6.Dezember 2012 um 18:01
Liebe Petra,
der Advent hat 24 Gelegenheiten, herrlich unperfekt zu sein. Nach dem Motto: lieber Konfekt als perfekt.
Und am Ende wollen wir doch auch selbst nicht die Bio-Gans sein.. nö! Das entspannte(re) Leben ist doch schon Bio. Oder!
In diesem Sinne wünsche ich Dir und allen Lesern hier herrliche entspannte genussvolle Tage…
11.Dezember 2012 um 00:06
[...] Und gegen die inneren Ansprüche an äußere Perfektion bietet Petra Schuseil mit Ihrem Artikel „Unperfekte Weihnachten“ wundervolle Anregungen, wie das Fest auch ohne Stress gelingen [...]